Aktuelles

Wissen, was wirkt: WIN:A Transfertag am 7. Juli 2026 in Köln

Jetzt schon vormerken: Der WIN:A Transfertag 2026 findet am 7. Juli in Köln statt. Unter dem Titel »Wissen, was wirkt – Transfer als Gemeinschaftsaufgabe« diskutiert der diesjährige Transfertag die Gestaltung von Transferprozessen als gemeinsame Aufgabe betrieblicher und wissenschaftlicher Akteur*innen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Impulse, Demonstratoren sowie der Austausch zwischen Betriebsräten, Beratenden, Forschenden und KMU-Führung.

KI-Podcasts für Einsteiger*innen und Profis

Zwei Podcasts der ARD drehen sich um KI. Der ARD-Podcast »KI und jetzt?« geht bereits in die dritte Staffel. Was bedeutet es, wenn Künstliche Intelligenz Stimmen im Radio imitiert? Wie erkennen wir noch, ob Bilder in sozialen Netzwerken echt sind? Und welche rechtlichen Leitplanken brauchen wir, wenn KI-Systeme immer besser werden

Wer Mitbestimmung stärkt, stärkt die Demokratie

Die ersten Belegschaften haben bereits gewählt. Vom 1. März bis 31. Mai finden in diesem Jahr die Betriebsratswahlen statt. Zur Wahl hat die Stiftung Hintergrundwissen mit Zahlen, Fakten und Studien zusammengefasst.

BTQ-Werkstatt: Frühjahrsputz zur Betriebsratswahl

Ein Betriebsrat wendet sich an die BTQ Kassel. Er braucht Unterstützung, um seine Betriebsvereinbarungen zu aktualisieren. Einige scheinen veraltet, andere nicht mehr gesetzeskonform. Der Betriebsrat hat auch gehört, dass Vereinbarungen nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 19. Dezember 2024 (Az. C-65/23) überprüft werden müssen. Stimmt das? Und wie aktualisiert man Vereinbarungen, ohne dass der Arbeitgeber gute Regelungen streicht? Technologieberater Markus Rhein gibt Tipps.
»Der Arbeitgeber eines ambulanten Pflegedienstes plant, eine Software zur Leistungserfassung, Dokumentation, Einsatzplanung und Abrechnung einzuführen. Die Beschäftigten sollen ihre Tätigkeiten direkt beim Hausbesuch auf dem Tablet erfassen. Auch die gesamte Pflegedokumentation steht digital bereit, was die Übergabe an die Kolleg*innen erleichtert. Nacharbeit im Büro entfällt, die Zettelwirtschaft hat ein Ende.

Generative KI verantwortungsvoll nutzen

Ob ChatGPT, Claude oder Gemini, Copilot oder Perplexity – viele Ergebnisse sind falsch und politisch problematisch. Dazu kommt der enorme Verbrauch von Energie und Wasser. Die Nichtregierungsorganisation AlgorithmWatch hat eine Richtlinie entwickelt, die dabei hilft, generative KI verantwortungsvoll zu verwenden.

Kommt mit KI das goldene Zeitalter der Digitalisierung?

Wie profitieren Arbeitnehmer*innen von Künstlicher Intelligenz – und kann KI ihre Macht stärken? Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung, und Florian Butollo, Professor für Soziologie der digitalen Transformation und Arbeit, sprechen darüber im Podcast Systemrelevant. Außerdem: Sorgt die KI jetzt nun für massive Produktivitätssprünge oder doch nicht?

Unser Standpunkt. ‚Drum prüfe, wer sich ewig bindet‘

Friedrich Schiller dachte in seinem Gedicht »Das Lied von der Glocke« garantiert nicht an das Problem, das Betriebsräte mehr als 200 Jahre später beschäftigt. Doch seine Warnung vor übereilten Entscheidungen bleibt aktuell. Besonders dann, wenn ein als Pilotprojekt angekündigtes Software-System zur Dauerregelung wird. Oder, um es mit Schiller zu sagen: »Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.« Technologieberater Torsten Felstehausen hat eine Idee, wie Betriebsräte nichts bereuen müssen.

»Der Arbeitgeber eines ambulanten Pflegedienstes plant, eine Software zur Leistungserfassung, Dokumentation, Einsatzplanung und Abrechnung einzuführen. Die Beschäftigten sollen ihre Tätigkeiten direkt beim Hausbesuch auf dem Tablet erfassen. Auch die gesamte Pflegedokumentation steht digital bereit, was die Übergabe an die Kolleg*innen erleichtert. Nacharbeit im Büro entfällt, die Zettelwirtschaft hat ein Ende.

Digitaler Omnibus: Gefahr für Arbeitnehmerrechte und Mitbestimmung

Die EU-Kommission plant mit dem sogenannten Digitalen Omnibus eine umfassende Reform des europäischen Digital-, KI- und Datenschutzrechts. Mit erheblichen Auswirkungen auf Beschäftigte: Sie sollen weniger Kontrolle über ihre eigenen Daten haben und die Überwachung am Arbeitsplatz soll erleichtert werden. Die betriebliche Mitbestimmung schwächt es auch. Davor warnt der österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB).

Rechenzentren verschlingen Ressourcen

Die Mehrheit der Menschen macht sich Sorgen über den Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren, die unter anderem für Entwicklung und Betrieb von Künstlicher Intelligenz benötigt werden. Das zeigt eine repräsentative Umfrage in mehreren europäischen Ländern, an der auch AlgorithmWatch beteiligt war.

Unser Standpunkt. Arbeitsschrott von der KI

Wenn KI-generierte Inhalte Zeit, Nerven und Geld kosten
Professionell formuliert, gut strukturiert – doch inhaltsleer. Immer mehr Beschäftigte erhalten KI-generierte Texte, die beeindruckend klingen, aber keine Substanz haben. Forscher*innen nennen das ›Workslop‹. Die Folgen: Zeitverlust, Vertrauensverlust und eine schlechtere Betriebskultur. Was Unternehmen und Betriebsräte jetzt tun müssen, sagt Technologieberater Nils Schlesinger.

Post von der BTQ

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