Aktuelles

Digitaler Omnibus: Gefahr für Arbeitnehmerrechte und Mitbestimmung

Die EU-Kommission plant mit dem sogenannten Digitalen Omnibus eine umfassende Reform des europäischen Digital-, KI- und Datenschutzrechts. Mit erheblichen Auswirkungen auf Beschäftigte: Sie sollen weniger Kontrolle über ihre eigenen Daten haben und die Überwachung am Arbeitsplatz soll erleichtert werden. Die betriebliche Mitbestimmung schwächt es auch. Davor warnt der österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB).

Rechenzentren verschlingen Ressourcen

Die Mehrheit der Menschen macht sich Sorgen über den Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren, die unter anderem für Entwicklung und Betrieb von Künstlicher Intelligenz benötigt werden. Das zeigt eine repräsentative Umfrage in mehreren europäischen Ländern, an der auch AlgorithmWatch beteiligt war.

Unser Standpunkt. Arbeitsschrott von der KI

Wenn KI-generierte Inhalte Zeit, Nerven und Geld kosten
Professionell formuliert, gut strukturiert – doch inhaltsleer. Immer mehr Beschäftigte erhalten KI-generierte Texte, die beeindruckend klingen, aber keine Substanz haben. Forscher*innen nennen das ›Workslop‹. Die Folgen: Zeitverlust, Vertrauensverlust und eine schlechtere Betriebskultur. Was Unternehmen und Betriebsräte jetzt tun müssen, sagt Technologieberater Nils Schlesinger.

Unser Standpunkt. Da braut sich was zusammen

Was digitale Steuerung von Lieferketten bedeutet, zeigt sich am Beispiel der Textilindustrie: Sobald ein Stoffballen in die Produktion geht, weiß das Textilhandelsunternehmen zu jeder Minute, welche Person an dem Stück Stoff wie lange arbeitet. Mehr noch: Die Systeme steuern die Beschäftigten bis ins Geschäft. Kreativität und eigenverantwortliches Handeln weichen eintönigen, mechanischen Aufgaben, sagt Technologieberater Martin Lechner.

Unser Seminarprogramm 2026 ist erschienen!

Wer ist tatsächlich im Büro?

Microsoft Teams wird den Standort eines Beschäftigten übers Büro-WLAN verfolgen können, wie Heise online Ende Oktober mitteilte. Teams soll erkennen, ob sich jemand mit dem unternehmenseigenen WLAN verbunden hat und daraufhin automatisch den Arbeitsort entsprechend dem Gebäude festlegen.

Dauernde Restrukturierungen, Hetze und Termindruck

Good job oder Flop? ver.di wollte es wissen und die Beschäftigten sagten ihre Meinung. Zentrale Ergebnisse: Starke Arbeitsverdichtung und Transformation prägen den Arbeitsalltag, die Belastungen sind hoch.
ver.di befragte bundesweit Beschäftigte in Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Teilgenommen haben 13.437 ver.di-Mitglieder und Nicht-Organisierte.

Fehler im System: Was tun, wenn uns KI ungerecht behandelt?

Nein, KI-Systeme sind nicht neutral. Auch wenn sich der Irrglaube hartnäckig hält. Aber KI beruht doch auf mathematischen Modellen. Und Mathematik ist doch frei von menschlichen Vorurteilen? So einfach ist es leider nicht. Der neue Handlungsleitfaden der BTQ Kassel hat genau das zum Thema: »Fehler im System: Was tun, wenn uns KI ungerecht behandelt?«

BTQ-Toolbox für Betriebsräte

Ging es Ihnen auch schon mal so? Sie klicken sich durchs Netz auf der Suche nach einem bestimmten Thema für Betriebsräte. Sie klicken und klicken und versenken viel Zeit, ohne das Passende gefunden zu haben. Abhilfe schafft die Toolbox der BTQ Kassel, die im Rahmen des Projekts Wissens- und Innovationsnetzwerk Arbeitsforschung – kurz WIN:A – entstanden ist. Sie enthält eine Sammlung praxisnaher Werkzeuge, die sich an dem Bedarf von Betriebsräten orientieren. Hier geht’s zur Toolbox.

Vorrangige Aufgabe: Beschäftigte schützen

Wie können in Zeiten von Künstlicher Intelligenz Personalgewinnung, Automatisierung und Arbeitsprozesse sicher gestaltet werden? Und welche Rolle spielen dabei Betriebs- und Personalräte? Der Bund-Verlag interviewte dazu Professor Wolfgang Däubler und Dr. Ernesto Klengel, die beiden Herausgeber des Handbuchs »KI im Betrieb«.

Post von der BTQ

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