
Wie können Betriebsräte und Unternehmen KI-Anwendungen gemeinsam bewerten und sinnvoll gestalten? Das Forschungsprojekt CAFE4SKI widmet sich genau dieser Frage und sucht derzeit noch Betriebsräte und Unternehmen als Praxispartner. Ziel des Projektes ist es, praxistaugliche Instrumente für den Umgang mit KI und Mitbestimmung zu entwickeln.
Agentische KI-Systeme sozialpartnerschaftlich verstehen, testen und bewerten. Eine Einladung zur Teilnahme am Praxis-Innovation-Lernlabor CAFE4SPILL
Unternehmen müssen entscheiden, welche KI-Anwendungen echten Mehrwert bieten – Beschäftigte und Betriebsräte, wie sich diese auf Tätigkeiten, Qualifikation, Autonomie und Beschäftigung auswirken. Doch weil oftmals verlässliche Grundlagen für Entscheidungen und Mitbestimmung fehlen, führt in vielen Betrieben der Einsatz von KI zu Unsicherheiten und Konflikten. Das Projekt CAFE4SKI möchte diese Lücke schließen und Instrumente entwickeln, mit denen Unternehmen und Betriebsräte KI-Anwendungen gemeinsam prüfen, bewerten und gestalten können. Die BTQ Kassel beteiligt sich als Praxispartner an dem Vorhaben.
Durch die Teilnahme am CAFE4SKI Praxis-Innovation-Lernlabor (CAFE4SPILL) wirken Pilotunternehmen an der Erarbeitung der CAFE4SKI- Infrastruktur aktiv mit, wobei sie insbesondere durch die Teilnahme an drei eintägigen Workshops sowie quartalsweisen dreistündigen digitalen Projektmeetings die Sichtweisen und Anforderungen ihres Unternehmens in das Vorhaben einbringen können.
Zur Stärkung des Antrags werden derzeit Unternehmen und Betriebsräte gesucht, die das Vorhaben durch einen Letter of Intent (LOI) unterstützen oder sich als Praxispartner beteiligen möchten. Interessierte Betriebe erhalten die Möglichkeit, die Entwicklung der Instrumente aktiv mitzugestalten und von Bildungsangeboten sowie dem Austausch mit Forschung und Praxis zu profitieren.
Bei Interesse an weiteren Informationen oder an einer Unterstützung des Projekts ist Alexander Silbersdorff, Leiter der AG Learning Analytics und Data Literacy an der Georg-August-Universität Göttingen ansprechbar. asilbersdorff@uni-goettingen.de
Alle Informationen auf einen Blick
-
- Geplanter Start: 01.07.2027
- Laufzeit: vier Jahre
- Aufwand: etwa 100 Stunden
- Aufwandsentschädigung: 2000 Euro
- Projektkonsortium: Georg-August-Universität Göttingen, KISSKI, Technische Universität Clausthal, Hochschule Bielefeld, Ruhr-Universität Bochum, TBS NRW, BTQ Kassel, Bertelsmann-Stiftung
