BTQ Kassel

Seminarprogramm

Social Media im Betrieb - Anwendung und Regelungsbedarf

BTQ-Geprüfte Weiterbildungseinrichtung

Der Begriff ´Social Media´ bezeichnet digitale Kommunikations- und Informationsmedien, die einen Austausch von Inhalten und soziale Interaktion in ´Echtzeit´und unabhängig vom jeweiligen Ort des Nutzers ermöglichen. Diese ´sozialen´ Informations- und Kommunikationstechnologien werden nicht nur privat genutzt, sondern prägen auch den beruflichen Alltag. Sie dienen z.B. dem innerbetrieblichen Informationsaustausch oder auch dazu, Kunden über aktuelle Angebote auf dem Laufenden zu halten.

Neben den positiven Effekten wie der Beschleunigung von Arbeitsvorgängen gibt es auch negative Folgen. So sind z.B. die betrieblichen Daten nur unzureichend gesichert, und die Belastung der Beschäftigten aufgrund der Möglichkeit der ständigen Erreichbarkeit nimmt beständig zu.

Betriebliche Regelungen zur Nutzung von Social-Media-Anwendungen sind deshalb notwendig, um insbesondere die Beschäftigten vor den negativen Folgen zu schützen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rechtliche „Dos and Don’ts“ für Social Media (u.a. EU-Datenschutz-Grundverordnung, Datenschutzgesetze des Bundes bzw. der Länder, IT-Richtlinien)
  • Überblick über digitale Anwendungen und kommerzielle Anbieter (z.B. Facebook, WhatsApp, Doodle, Gesundheits-Apps usw.) und deren Datensicherheitskonzepte
  • Datensicherheit der Kommunikationswege, insbesondere bei Nutzung von privaten Smartphones der Beschäftigten
  • Arbeitsvertrags- und arbeitszeitrechtliche Grundlagen zur Nutzung und Anwendung von Social Media
  • Betriebliche Social-Media-Guidelines (Beispiele)
  • Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Mögliche Inhalte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung

Dieses Seminar führen wir in Kooperation mit ver.di b+b Hessen durch.
Die Durchführung und Rechnungsstellung erfolgt durch ver.di b+b Hessen.

Wichtiger Hinweis:
Das vorgesehene Thema erfüllt grundsätzlich die vom Bundesarbeitsgericht gestellten Anforderungen an die §§ 37.6 BetrVG, 46.6 BPersVG und 40.2 HPVG bzw. der entsprechenden Landespersonalvertretungsgesetze. Der Betriebs-/Personalrat bzw. die Schwerbehindertenvertretung hat aber jeweils die konkrete Erforderlichkeit zu prüfen und zu begründen. Der Arbeitgeber muss Sie daher grundsätzlich nach Beschlussfassung im Betriebs- oder Personalrat von Ihrer beruflichen Tätigkeit unter Fortzahlung der Bezüge freistellen und, da erforderliche Kenntnisse im Sinne dieser Paragraphen vermittelt werden, die Kosten der Maßnahme tragen. Bitte beachten Sie die Besonderheiten des BPersVG! Bei weiteren Fragen rufen Sie uns bitte an. Übrigens: die Teilnahme ist auch unabhängig von einer Gewerkschaftszugehörigkeit möglich.



Verweise zu diesem Seminar:
   
ver.di-b+b511-17
Dieses Seminar ist bereits vorbei

06.11.2017 - 07.11.2017

Veranstalter:
ver.di b+b

Ort:
Frankfurt/M. - Landessportbund Hessen

Kosten:
Seminargebühr: 650,00 € zzgl. 190,00 € in der Tagungsstätte




Zielgruppen:
BR, PR

Freistellungsgrundlage:
37(6), 46(6), LPersVG

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