BTQ Kassel

Seminarprogramm

Gute digitale Arbeit im öffentlichen Dienst - Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten des Personalrats

BTQ-Geprüfte Weiterbildungseinrichtung

In vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes sind bereits E-Government-Dienstleistungen abrufbar. Bürger können ihre Anliegen zunehmend über eine App oder das Internet abwickeln. Aber trotz Voranschreitens der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung und IT-Modernisierung fehlt es in den Verwaltungen an den erforderlichen Arbeitstechnologien und Arbeitsmitteln wie z.B. Smartphones oder Tablets. Viele Beschäftigte nutzen deshalb zur Erledigung ihrer Arbeitsaufgaben private Mobilgeräte. Datenschutzprobleme und damit verbundene Haftungsfragen für die Beschäftigten sind die Folge.

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Arbeitsplätze und die Tätigkeit der Beschäftigten? Welche Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten haben Personalräte?

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Digitalisierung von Dienstleistungen und Tätigkeiten im öffentlichen Dienst - Folgen für die Beschäftigten
  • Bring-Your-Own-Device, Company-Owned-Personally-Enabled: Begriffsklärungen
  • Formen der privaten Technologienutzung und Vereinbarkeit von IT-Richtlinien, IT-Sicherheit, Datenschutz in der Verwaltung
  • Konsequenzen fehlender IT-Richtlinien und -Dienstvereinbarungen
  • Digitaler Arbeits- und Gesundheitsschutz: Der Entgrenzung von Arbeits- und Privatleben entgegenwirken
  • Haftung der Beschäftigten bei der Verletzung von Datenschutz- oder IT-Sicherheitsregeln

Zum Thema E-Government und Arbeitnehmerdatenschutz im öffentlichen Dienst gibt es ein Spezialseminar.

Dieses Seminar führen wir in Kooperation mit ver.di b+b Hessen durch.
Die Durchführung und Rechnungsstellung erfolgt durch ver.di b+b Hessen.

Wichtiger Hinweis:
Das vorgesehene Thema erfüllt grundsätzlich die vom Bundesarbeitsgericht gestellten Anforderungen an den § 46.6 BPersVG bzw. der entsprechenden Landespersonalvertretungsgesetze. Der Betriebs-/Personalrat bzw. die Schwerbehindertenvertretung hat aber jeweils die konkrete Erforderlichkeit zu prüfen und zu begründen. Der Arbeitgeber muss Sie daher grundsätzlich nach Beschlussfassung im Betriebs- oder Personalrat von Ihrer beruflichen Tätigkeit unter Fortzahlung der Bezüge freistellen und, da erforderliche Kenntnisse im Sinne dieser Paragraphen vermittelt werden, die Kosten der Maßnahme tragen. Bitte beachten Sie die Besonderheiten des BPersVG! Bei weiteren Fragen rufen Sie uns bitte an. Übrigens: die Teilnahme ist auch unabhängig von einer Gewerkschaftszugehörigkeit möglich.



Verweise zu diesem Seminar:
   
ver.di-b+b509-17
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09.10.2017 - 11.10.2017

Veranstalter:
ver.di b+b

Ort:
ver.di-Bildungszentrum Gladenbach

Kosten:
Seminargebühr: 950,00 € zzgl. 290,00 € in der Tagungsstätte




Zielgruppen:
PR

Freistellungsgrundlage:
46(6), LPersVG

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