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Post von der BTQ, April 2026
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Hallo, liebe Kolleginnen und Kollegen,
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neulich ist es wieder passiert: Ich rief der Kollegin noch zu, dass ich sie sofort in die Pause begleite – ich wollte nur schnell einen Prompt schreiben. Eine Zeile, dachte ich. Die KI sollte arbeiten, während ich Pause mache. Dann habe ich den Prompt noch einmal präzisiert und ergänzt. Was soll ich sagen: Die Kollegin war schon weg.
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„Workload Creep“ nennt man dieses Phänomen – also die schleichende Ausweitung von Arbeit in Pausen und Randzeiten durch den Einsatz von KI. Eigentlich soll sie entlasten. Stattdessen wird gewonnene Zeit häufig in zusätzliche Aufgaben und mehr Output investiert. Umso wichtiger ist es, KI-Systeme im Betrieb strukturiert und gemeinsam mit den Beschäftigten sowie ihren Interessenvertretungen einzuführen. Darauf weist unser Technologieberater Reza Ghaboli-Rashti im aktuellen Standpunkt hin.
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Ab heute stammen die ersten Zeilen des Newsletters von mir: Ich habe die Geschäftsführung von Arthur Groth übernommen. Er bleibt dem ver.di Bildungswerk Hessen und der BTQ Kassel weiterhin als Technologieberater erhalten. Es ist also eher ein Rollenwechsel als ein Abschied. Inhaltlich bleibt alles beim Alten: Gute Arbeit und gewerkschaftliche Werte stehen weiterhin im Zentrum unserer Arbeit. Wenn Sie möchten, schreiben Sie uns unter btq@btq-kassel.de.
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- Nicht ohne die Beschäftigten
Gute Arbeit durch strukturierte und partizipative Einführung von KI-Systemen
- »KI im Betrieb – Wer gestaltet, wer entscheidet?«
Buchvorstellung von Däubler und Klengel am 22. April 2026 in Frankfurt
- Mit Betriebsrat läuft‘s besser
Studie des Weizenbaum-Instituts zu KI-Einsatz in Betrieben
- Was die Big-Tech-Konzerne gegen den Digital Markets Act haben
Eine Einordnung der Arbeiterkammer Wien
- Wissen, was wirkt
WIN:A Transfertag am 7. Juli 2026 in Köln
- Seminar: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Microsoft!
Microsoft 365 – was der Personalrat tun kann
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1. Nicht ohne die Beschäftigten Gute Arbeit durch strukturierte und partizipative Einführung von KI-Systemen
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In der Praxis läuft es oft so: Ein Unternehmen führt ein KI-System ohne Prüfung, Vorbereitung und Einbindung der Beschäftigten ein – unstrukturiert, unsystematisch, von oben herunter. Die Belegschaft erhält Zugang zu den Tools und nutzt sie mehr oder weniger intensiv. Warum eine solch horizontale Einführung keine gute Idee ist, erklärt Technologieberater Reza Ghaboli-Rashti.
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2. »KI im Betrieb – Wer gestaltet, wer entscheidet?« Buchvorstellung von Däubler und Klengel am 22. April 2026 in Frankfurt
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Schnell anmelden: Der Rechtswissenschaftler Professor Dr. Wolfgang Däubler und der Wissenschaftliche Direktor des Hugo Sinzheimer Instituts, Dr. Ernesto Klengel, stellen ihr Buch »KI im Betrieb« am Mittwoch, 22. April 2026, von 17 bis 20 Uhr im DGB Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, in Frankfurt am Main vor. Hier geht’s zum Programm und zur Anmeldung.
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3. Mit Betriebsrat läuft‘s besser Studie des Weizenbaum-Instituts zu KI-Einsatz in Betrieben
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Was ändert sich für die Beschäftigten, wenn immer mehr KI zum Einsatz kommt? Werden Handlungsspielräume kleiner oder bleibt alles beim Alten? Und wie wirkt es sich aus, wenn das Unternehmen den Betriebsrat einbezieht? Das steht im Diskussionspapier des Weizenbaum-Instituts »Zunehmender KI-Einsatz in der Arbeitswelt. Wie Management und Betriebsräte die Einführung und Nutzung von KI-Anwendungen gestalten«. Mehr Infos hier!
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3. Was die Big-Tech-Konzerne gegen den Digital Markets Act haben Eine Einordnung der Arbeiterkammer Wien
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Ob Suchmaschinen, soziale Medien oder das Bezahlen mit dem Handy: Den digitalen Alltag bestimmen in Europa vor allem Tech-Giganten wie Meta, Microsoft, Google, Apple, Amazon und TikTok. Um diesen Konzernen klare Grenzen zu setzen, hat die EU mit dem Digital Services Act und dem Digital Markets Act zwei Gesetze eingeführt. Letzterer steht bei der derzeit laufenden offiziellen Überprüfung durch die EU-Kommission unter Druck. Was die Arbeiterkammer Wien dazu sagt, ist hier zu lesen.
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5. Wissen, was wirkt
WIN:A Transfertag am 7. Juli 2026 in Köln
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Jetzt anmelden: zum WIN:A Transfertag 2026 am 7. Juli in Köln. »Wissen, was wirkt – Transfer als Gemeinschaftsaufgabe« heißt der diesjährige Transfertag. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Impulse, Demonstratoren sowie der Austausch zwischen Betriebsräten, Beratenden, Forschenden und KMU-Führung. Hier geht’s zur Anmeldung.
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6. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Microsoft! Microsoft 365 – was der Personalrat tun kann
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Microsoft 365 kann eine Menge und erleichtert die Arbeit. Die Kehrseite: Der Arbeitgeber weiß über so gut wie alle Aktivitäten Bescheid. Wie viele E-Mails jemand wann verschickt und an wen, wie lange jemand in Videomeetings seine Kamera aktiviert und seinen Bildschirm teilt. Weil Teams den Standort eines Beschäftigten übers Büro-WLAN verfolgen kann, weiß der Vorgesetzte auch, wo sich jemand befindet.
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Klingt nach Durchleuchtung pur. Was kann der Personalrat tun? Wie kann er die Beschäftigten vor Überwachung und Kontrolle schützen? Darum geht es in dem dreitägigen Online-Seminar vom 13. bis 15. Juni 2026 im ver.di Bildungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Clara Sahlberg in Berlin-Wannsee.
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Themen sind Beschäftigtendatenschutz und Datensicherheit sowie Handlungsmöglichkeiten und Beteiligungsrechte des Personalrats. Die Teilnehmenden entwerfen dazu eine Dienstvereinbarung.
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Das Seminar richtet sich an Personalratsmitglieder.
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Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.
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