KI und Gerechtigkeit
Vier Thesen des Projekts »Code of Conduct Demokratische KI«
Vier Thesen des Projekts »Code of Conduct Demokratische KI«

Künstliche Intelligenz kommt so neutral daher – wie ein Werkzeug – rational und objektiv. Tatsächlich festigt und verschärft KI Ungleichheiten. Das müsste nicht sein. Das Projekt »Code of Conduct Demokratische KI« hat im Mai eine Analyse mit vier Thesen für die Zivilgesellschaft und Praxisbeispielen veröffentlicht. Das White Paper kann hier heruntergeladen werden.
Was hat KI mit sozialer Gerechtigkeit zu tun? Eine ganze Menge. Dieser Frage sind 15 zivilgesellschaftliche Organisationen im Projekt »Code of Conduct Demokratische KI« nachgegangen. Die zentrale Frage: Wie können wir den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) so gestalten, dass er zu mehr Gerechtigkeit beiträgt – und nicht Ungleichheiten verstärkt? Die vier Thesen: Kompetenzen aufbauen, gerechten Zugang herstellen, Diskriminierung erkennen und verhindern sowie Nachhaltigkeit als Herausforderung für Gerechtigkeit verstehen.
Denn KI kann auch anders: Sprachsteuerung oder Bildererkennung macht Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe möglich. Übersetzungstools bauen Sprachbarrieren ab und datengestützte Analysen können Benachteiligungen auch dort zeigen, wo Zusammenhänge komplex sind.