Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) regeln.

Ein Interview zur Konzernbetriebsvereinbarung der IBM Central Holding mit Frank Remers (KBR)

KI ist in aller Munde – auch wenn Beschäftigte nicht immer wissen, wann sie mit welcher KI arbeiten und welche Risiken damit einhergehen können. Eine Abschätzung der Risiken von KI-Systemen kann mehr Klarheit schaffen. Die Einstufung eines Systems als „sehr hohes Risiko“ führt bei IBM dazu, dass solche Systeme nicht zum Einsatz kommen. Und dies wurde in einer Konzernbetriebsvereinbarung, die Rahmenbedingungen setzt, festgeschrieben. So werden Chancen und Risiken für das Unternehmen und mögliche Vor- und Nachteile für Arbeitnehmer*innen ins Verhältnis gesetzt, wie es in der Vereinbarung formuliert ist. Für diese Vereinbarung erhielt der Betriebsrat den „Sonderpreis Digitalisierung“, der in diesem Jahr beim Deutschen Betriebsrätetag verliehen wurde.

In der Veranstaltungsreihe KI konkret des tbs-Netzes war Frank Remers, der Sprecher des Fachausschusses Personaldatensysteme des IBM Konzernbetriebsrats, am 10. März 2022 in einer Onlineveranstaltung der BTQ Kassel zu Gast. Unter dem Titel „Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) regeln. Die Konzernbetriebsvereinbarung der IBM Central Holding“ berichtete er von den erfolgreichen Verhandlungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Konzernbetriebsrat bei IBM. Im Nachgang an die Onlineveranstaltung sprachen wir mit Frank Remers über die daraus hervorgehende KI-Rahmenvereinbarung, deren Abschluss und seinen wichtigsten Erkenntnissen aus dem Verhandlungsprozess: