Lebensarbeitszeitkonten

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In vielen Betrieben und Dienststellen werden die unterschiedlichsten Zeitkonten geführt. Dieses Seminar hat die Lebensarbeitszeitkonten, die einen flexibleren Übergang in die Rente ermöglichen sollen und eine besondere Form von Langzeitkonten sind, als inhaltlichen Schwerpunkt.

Der Wunsch vieler Beschäftigter nach früherem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben ist einer der Gründe für die zunehmende Bedeutung dieses Gestaltungsinstruments. Die Frage ist, ob und wie Lebensarbeitszeitkonten dies gewährleisten können.

Im Sozialgesetzbuch IV ist geregelt, dass diese Konten in Geld geführt und als Wertguthaben gegen Insolvenz zu sichern sind. Auch für die Mitnahmemöglichkeit der Wertguthaben bei Arbeitgeberwechsel wurden Regelungen getroffen.

Sollen Lebensarbeitszeitkonten im Betrieb eingerichtet werden, haben gesetzliche Interessenvertretungen z.B. zu klären, ob und welche Entgelt- oder Arbeitszeitanteile in diese Lebensarbeitszeitkonten übertragen werden, wie die sozialrechtlichen Anforderungen betrieblich umgesetzt werden und wie Lebensarbeitszeitkonen von den Beschäftigten tatsächlich genutzt werden können.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Sozialversicherungs-, arbeitszeitrechtliche und mögliche tarifvertragliche Grundlagen
  • Vor- und Nachteile von Lebensarbeitszeitkonten
  • Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes bei der betrieblichen Einführung, Umsetzung und Ausgestaltung von Lebensarbeitszeitkonten
  • Grundlagen zum Umfang und zu den Grenzen des Insolvenzschutzes von Lebensarbeitszeitkonten
  • Beteiligungsrechte und Aufgaben der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Praxisbeispiele aus Betriebs-/Dienstvereinbarungen
VerweiseFlyer zum Download
Wichtige Hinweise zum SeminarEine Teilnahme ist nur nach vorheriger Kostenübernahmeerklärung des Arbeitgebers/der Dienststelle möglich.
Zu diesem Thema gibt es auch branchenbezogene Spezialseminare. In Kooperation mit der BTQ Kassel
Dieses Seminar führen wir in Kooperation mit ver.di b+b durch. Die Durchführung und Rechnungsstellung erfolgt durch ver.di b+b.
Zielgruppe/nMitglieder von Betriebsr?ten (BR)
Mitglieder von Personalr?ten (PR)
Schwerbehindertenvertretungen (SBV)
Freistellungsgrundlage?37 Absatz 6 in Verbindung mit ? 40 Betriebsverfassungsgesetz (37(6))
?46 Absatz 6 in Verbindung mit ? 44 Abs. 1 Bundespersonalvertretungsgesetz (46(6))
dem BPersVG vergleichbare Regelungen der Landespersonalvertretungsgesetze (LPersVG)
?179 Abs?tze 4 und 8 des Sozialgesetzbuches IX (SBV)
analog LPersVG, ? 179 Abs. 4 SGB IX (analog LPersVG, ? 179 Abs. 4 SGB IX )

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AGB Format: PDF Größe: 35 KB
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