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Post von der BTQ, Juni 2025

Hallo, liebe Kolleginnen und Kollegen,



das Lieferkettengesetz ist ein Fortschritt. Jetzt soll die EU-Lieferkettenrichtlinie allerdings abgeschwächt werden. Und gleichzeitig plant die schwarz-rote Koalition, das nationale Lieferkettengesetz einzukassieren – unter dem Vorwand von Bürokratieabbau. Das würde die bisherigen Fortschritte zunichtemachen.
KI-Startups entwickeln seit längerer Zeit Geschäftsmodelle rund um die Lieferketten-Überwachung – allerdings primär aus Unternehmenssicht, berichtet der DGB-Einblick (Ausgabe 7/2024). KI-Plattformen sollen Unternehmen frühzeitig warnen: vor politischen Unruhen, Unwettern, Kinderarbeit und Streiks in den Produktionsländern. Ihr Ziel ist es, Risiken zu identifizieren, bevor diese zu Problemen werden. Technologieberater Torsten Felstehausen hat sich mit solchen Prognoseverfahren beschäftigt. Wie finden Sie solche Vorhersagen? Schreiben Sie uns unter
btq@btq-kassel.de.

Ihr Arthur Groth
  1. Unser Standpunkt: Sie werden bei uns nichts mehr! Wie KI die Karriere beeinflusst
  2. Cybersecurity: Rechtliche und strategische Herausforderungen - Artikel der BTQ Kassel im Mitbestimmungsportal der Hans-Böckler-Stiftung
  3. Potenziale entfalten: Arbeitsforschung im Dialog - Transfer- und Netzwerk-Symposium mit WIN:A
  4. SAP-Fachtagung 2025 - Mitbestimmungsrechte kennen und einfordern
  5. Online-Seminar: Vorbildlicher Datenschutz in den Büros der Interessenvertretungen

1. Unser Standpunkt. Sie werden bei uns nichts mehr!
Wie KI die Karriere beeinflusst

Ihr Arbeitgeber kann heute vorhersagen, ob Sie sich in fünf Jahren für anspruchsvolle Aufgaben eignen. Oder ob Weiterbildungen bei Ihnen sinnlos sind. Diese Vorhersagen macht KI-basierte Personalentwicklungssoftware. Technologieberater Torsten Felstehausen erklärt: Wie funktioniert Predictive Analytics? Wie zuverlässig sind die Ergebnisse? Und wie können Betriebsrät*innen reagieren?
Hier geht's weiter zum Standpunkt.

2. Cybersecurity: Rechtliche und strategische Herausforderungen

Die Meldung ist nur wenige Wochen alt: Ein Schweizer IT-Unternehmen hat im Darknet Login-Daten von 241 deutschen Landtagsabgeordneten gefunden. Teilweise mit offen lesbaren Passwörtern.
Je verbreiteter die Digitalisierung, desto größer die Risiken für die IT-Sicherheit. Die Folge: Unternehmen rüsten auf. Was das für Interessenvertretungen bedeutet, erläutert Dr. Reza Ghaboli-Rashti, Technologieberater bei der BTQ Kassel, in seinem Beitrag im Mitbestimmungsportal der Hans-Böckler-Stiftung.
Weiter zur Veröffentlichung.

3. Potenziale entfalten: Arbeitsforschung im Dialog
Transfer- und Netzwerk-Symposium mit WIN:A

Jetzt schon vormerken: Am 11. und 12. November 2025 findet das WIN:A und Coco Transfer- und Netzwerk-Symposium mit dem Titel »Potenziale entfalten: Arbeitsforschung im Dialog« in Berlin statt. Die Keynote wird Dr. Jana Flemming, politische Referentin Transformationsforschung und Wissenstransfer beim DGB, halten. Ziel ist, über zentrale Projektergebnisse ins Gespräch zu kommen sowie Impulse aus der Arbeitsforschung für die Praxis vorzustellen und Voraussetzungen für einen Transfer zwischen Forschung und betrieblicher Praxis zu diskutieren.
Mehr Infos gibt es hier.

4. SAP-Fachtagung 2025
Mitbestimmungsrechte kennen und einfordern

Nicht nur notieren, sondern zügig anmelden. Denn die Plätze sind schnell belegt. Der DGB und das TBSnetz veranstalten gemeinsam die SAP-Fachtagung 2025 vom 8. bis 10. Oktober in Hamburg – für Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen.
Mehr Infos gibt es hier.

5. Online-Seminar: Vorbildlicher Datenschutz in den Büros der Interessenvertretungen

Das Passwort hängt gut sichtbar am Bildschirm, eine persönliche E-Mail wird schnell an die große Runde geschickt und die Unterlagen zum BEM-Verfahren werden im Papiercontainer entsorgt. So geht keine Interessenvertretung mit sensiblen Daten um. Aber wie geht es richtig? Darum geht es im Grundlagen-Seminar vom 7. bis 9. Juli 2025.
Wie gehen Interessenvertretungen korrekt mit personenbezogenen Daten der Beschäftigten um? Welche Anforderungen gilt es aus datenschutzrechtlicher Sicht nach der Datenschutz-Grundverordnung, dem Bundesdatenschutz- und den Landesdatenschutzgesetzen zu erfüllen?
In dem dreitägigen Online-Seminar lernen die Teilnehmenden auch, wie sie mit besonders sensitiven personenbezogenen Daten umzugehen haben, wie die Zugriffsberechtigungen innerhalb des Gremiums organisiert werden und ob betriebliche Datenschutzbeauftragte das mal eben kontrollieren dürfen?
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