Ein Bild von ...
Post von der BTQ, Dezember 2025

Hallo, liebe Kolleginnen und Kollegen,



immer mehr Beschäftigte nutzen bei der Arbeit KI. Und sparen damit Zeit: mehr als eine Stunde pro Tag. Das ist das Ergebnis einer Befragung von weltweit mehr als 12.000 Bürobeschäftigten. Der Haken: Die Effizienzgewinne für die Unternehmen sind gering. Wie kommt das? Technologieberater Nils Schlesinger hat sich auf die Suche gemacht und einen Grund herausgefunden (der ist ziemlich ernüchternd).
Damit können wir uns nächstes Jahr wieder beschäftigen. Erst mal gilt es, die letzten Arbeiten zu erledigen, den Kolleg*innen zuzuprosten und dann – endlich – die Bürotür hinter sich zu schließen. Erholsame Tage und einen guten Jahreswechsel, wünscht

Ihr Arthur Groth
  1. Unser Standpunkt: Arbeitsschrott von der KI
    Wenn KI-generierte Inhalte Zeit, Nerven und Geld kosten
  2. Digitaler Omnibus: Gefahr für Arbeitnehmerrechte und Mitbestimmung
    EU-Pläne für Digitalisierung und KI gefährden Schutzrechte am Arbeitsplatz
  3. Rechenzentren verschlingen Ressourcen
    Mehrheit besorgt über Energie- und Wasserverbrauch
  4. Kompakt-Seminar: KI im Betrieb

1. Arbeitsschrott von der KI
Wenn KI-generierte Inhalte Zeit, Nerven und Geld kosten

Professionell formuliert, gut strukturiert – doch inhaltsleer. Immer mehr Beschäftigte erhalten KI-generierte Texte, die beeindruckend klingen, aber keine Substanz haben. Forscher*innen nennen das ›Workslop‹ (Arbeitsschrott). Die Folgen: Zeitverlust, Vertrauensverlust und eine schlechtere Betriebskultur. Was Unternehmen und Betriebsräte jetzt tun müssen, sagt Technologieberater Nils Schlesinger.
Hier geht's weiter zum Standpunkt.

2. Digitaler Omnibus: Gefahr für Arbeitnehmerrechte und Mitbestimmung

Die EU-Kommission plant mit dem sogenannten Digitalen Omnibus eine umfassende Reform des europäischen Digital-, KI- und Datenschutzrechts. Mit erheblichen Auswirkungen auf Beschäftigte: Sie sollen weniger Kontrolle über ihre eigenen Daten haben und die Überwachung am Arbeitsplatz soll erleichtert werden. Die betriebliche Mitbestimmung schwächt es auch. Davor warnt der österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB). Mehr dazu hier!

3. Rechenzentren verschlingen Ressourcen
Mehrheit besorgt über Energie- und Wasserverbrauch

Die Mehrheit der Menschen macht sich Sorgen über den Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren, die unter anderem für Entwicklung und Betrieb von Künstlicher Intelligenz benötigt werden. Das zeigt eine repräsentative Umfrage in mehreren europäischen Ländern, an der auch AlgorithmWatch beteiligt war. Mehr dazu hier.

4. Kompakt-Seminar: KI im Betrieb

Der Arbeitgeber möchte Microsoft Copilot einführen. Die Personalabteilung übergibt das Recruiting an eine KI. Und am Servicetelefon meldet sich jetzt ein Bot. Künstliche Intelligenz macht sich im Betrieb immer mehr breit. Oft ohne Betriebs- oder Personalräte frühzeitig einzubeziehen. Was tun? Darum geht es im Kompakt-Seminar am 19. Juni 2026 in Frankfurt am Main.
Email Marketing Powered by MailPoet